TU IV holt sich den Meistertitel in der Bezirksliga

 
 

Einen echten Bezirksliga-Krimi erlebte am letzten Spieltag die Vierte Mannschaft von TU Dresden in Leutersdorf. Für den USV ging es um den Aufstieg. SC Oberland II kämpfte gegen den Abstieg und spielte deshalb mit voller Besetzung.

Die Oberländer ließen dabei ihre Erste Mannschaft nur zu sechst antreten, Team II ging dafür mit acht Mann am Start. Beim schachlichen Teil hatte Dresden dann das bessere Ende für sich. Durch Siege von André, Walter, Frank, Kai, und Nils wurde es am Ende ein deutliches 5,5:2,5 für TU. Herzlichen Glückwunsch an das Team, das in der ganzen Saison ungeschlagen blieb (Sechs Mannschaftssiege, drei Unentschieden)!

Gern aufgestiegen wäre auch TU II, die TuS Coswig am letzten Spieltag  der Sachsenliga empfingen. Doch bis auf Top-Scorer Guntram, der mit 8/8 einen Fabelrekord aufstellte, und Ruben, der hinten raus noch gewann, lief nicht viel zusammen. Das 3,5:4,5 aus Dresdner Sicht war nicht unverdient. In die Oberliga steigt damit Eiche Reichenbrand auf. Dass die in der ganzen Saison kampflose Punkte regelrecht hinterher geworfen bekamen und am letzten Spieltag es mit nur vier Leipziger Gegnern und damit praktisch keiner Gegenwehr zu tun hatten, steht auf einem ganz anderen Blatt >>> mehr Infos zum Wettkampf gibt es im ausführlichen Spielbericht von René:

Am letzten Spieltag der Sachsenliga ging unsere Zweite punktgleich, aber mit dem schlechteren Brettpunkteverhältnis gegenüber dem Mitkonkurrenten Eiche Reichenbrand ins Rennen. Ein Sieg musste also her gegen Coswig und gleichzeitig auf einen Ausrutscher der Konkurrenz gehofft werden.

Gegen den starken Rivalen aus Coswig entwickelte sich das umkämpfte Geschehen allerdings zunehmend zu unseren Ungunsten. Gengchun hatte gegen den königsindischen Angriff seines Gegners eine gute Stellung am Damenflügel aufgebaut, dabei aber Sicherungsmaßnahmen am Königsflügel unterlassen, so dass er seine erste Saisonniederlage quittieren musste. Tim hatte seine Bedenkzeit unnötig eingebüßt, so dass auch hier die erste Saisonniederlage ihren Lauf nahm.

Als Peter in seiner aussichtsreichen Position mit Mehrbauer nicht über ein Remis hinauskam und Rubens Stellungsvorteil sich in unklar verflüchtigt hatte, nirgendwo ein Sieg in Sicht war, entschwanden die Aufstiegschancen zunehmend gegen Null. Wie aus dem Nichts konnte unser Mister 100%, Guntram, seine eher leicht verdächtige Stellung in einen Sieg ummünzen und René, dessen Initiative am Damenflügel eher zu einer Schwächung mit zeitintensiver Verteidigung führte, erzielte, am Ende auf Inkrement spielend, ein Remis.

Damit nur noch 2:3, aber zu wenig für eine Wende, da die verbleibenden 3 Bretter nur noch einen halben Punkt erwarten ließen. Dirk hatte die Eröffnung mit Schwarz sehr aggressiv angelegt, was vom gut spielenden Gegner jedoch widerlegt wurde, so dass auch hartnäckiger Widerstand die Niederlage nicht abwenden konnte. Philipp hatte in der Eröffnung ein aussichtsreich erscheinendes Figurenopfer angebracht, das der Gegner aber mit besserer Stellung einfach ablehnen konnte. Durch zähe Verteidigung in mittlerweile Verluststellung konnte Philipp jedoch immerhin noch ein Remis ergattern. Als Ruben sein kompliziertes Endspiel mit Turm und 3 Bauern gegen Läuferpaar und einem Bauer gar noch gewinnen konnte, stand nur noch eine knappe 3,5:4,5 Niederlage zu Buche, die allerdings klar verdient war.

Ein schwacher Trost, dass auch ein Sieg nichts genützt hätte, da Reichenbrand gegen die nur mit 4 Spielern angetretene SG Leipzig III den Aufstieg praktisch kampflos entscheiden konnte. So muss man kommende Saison einen erneuten Anlauf für die Rückkehr in die Oberliga nehmen.

Unterhaltsam, aber wenig fehlerfrei ging es bei TU III gegen Heidenau zur Sache. Beide Teams standen vor dem letzten Spieltag jenseits von gut und böse. Caius und Andreas gewannen ihre Partien, gleich vier Leute von TU mussten sich jedoch geschlagen geben. Das 3:5 bedeutet am Ende den 6. Rang in der 1. Landesklasse.

Nicht mehr im Einsatz war unsere 5. Mannschaft. In der 2. Bezirksklasse wurden nur sieben Spiele gespielt. Der Aufstieg stand schon länger fest. Zu souverän zog das Team um Top-Scorer wie Kai Nathan (6/6) oder Alexander (5/5) seine Kreise. Auch hier Glückwünsche an die Beteiligten!