TU Dresden nach bislang erfolgreichster Saison Sechster in der Bundesliga

Mit einer zentralen Endrunde in Berlin wurde von Sonntag bis Dienstag die diesjährige Schach-Bundesliga abgeschlossen. Der USV TU Dresden beendete dabei die Saison als Sechster mit 18:12 Punkten so erfolgreich wie noch nie.
Bis zum letzten Spieltag war sogar der fünfte Platz im Bereich des Möglichen. Nach einer knappen 3,5:4,5-Niederlage gegen den SV Mülheim-Nord (Siege von Grzegorz Gajewski und Roven Vogel, aber auch drei Niederlagen) gruppierten sich die Dresdner dann hinter Baden-Baden, Solingen, Hockenheim, Bremen und Deizisau ein. Besonders freuten sich die TU-Spieler über den überraschenden 4,5:3,5-Sieg über den SV Werder Bremen gleich am Sonntag, bei dem Roven Vogel und Maximilian Neef als Außenseiter gegen Großmeister die entscheidenden vollen Punkte holten und auch an den anderen Brettern trotz Elo-Unterlegenheit nur eine Partie verloren ging. Auch im folgenden Spiel punkteten die Dresdner beim 4:4-Unentschieden als Elo-Außenseiter gegen die stärker aufgestellten Schachfreunde Berlin, hier bei Siegen von Grzegorz Gajewski und Raj Tischbierek.
Zur erfolgreichen Saison trugen viele Spieler mit positivem Punktekonto bei. Die Großmeister an den vorderen Brettern spielten elomäßig in etwa im Rahmen der Erwartungen, was besonders bei Zoltan Almasi mit 7,5 aus 12, Liviu-Dieter Nisipeanu mit 9 aus 14 und Mateusz Bartel mit 8 aus 12 stark aussieht. Roven Vogel spielte meist an Brett 5 und verbesserte mit 7 aus 13 ebenso seine Elozahl wie Maximilian Neef mit 4,5 aus 8, Jens-Uwe Maiwald mit 5 aus 9 und Hans Möhn mit 5 aus 12.

Die Meisterschaft wurde übrigens noch nicht entschieden: Die OSG Baden-Baden und die SG Solingen gingen punktgleich durchs Ziel und werden den neuen Titelträger in einem Stichkampf ermitteln.

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