Schachbundesliga: Spitzenreiter wankt gegen TU, fällt aber nicht

 
 

Der Klassenerhalt in der Schachbundesliga ist noch nicht sicher, aber der USV ist auf einem guten Weg. Dem ungeschlagenen Spitzenreiter SC Viernheim hätten die Dresdner beinahe ein erstes Unentschieden abgerungen.

Allerdings verpasste es Mateusz Bartel, seine gewonnene Stellung auch zu gewinnen und Liviu-Dieter Nisipeanu verlor gegen Spitzenspieler Shakhriyar Mamedyarov in komplizierter Stellung die Übersicht – 3:5 also der Endstand gegen den designierten deutschen Meister, bei dem der Sponsor angesichts des knappen Geschehens vom Samstag schon beunruhigt nachgefragt haben soll, was los sei.
Besser machten es die Dresdner gegen die Schachfreunde Deizisau, als ein wichtiger 4,5:3,5-Erfolg gelang. Diesen tütete Roven Vogel ein, der zunächst Gewinnchancen verpasste, dann aber gegen Ex-Nationalspieler Rustem Dautov zäh Remis hielt.
Erfreulich auch die Leistung der jüngsten Dresdner Spieler am Wochenende. Ruben Lutz holte ein Remis gegen Ex-Nationalspieler Rainer Buhmann. Gengchun Wong fuhr sogar 1,5/2 am Wochenende ein, spielte Remis gegen Arik Braun und besiegte am Sonntag den jungen aufstrebenden IM Ruben Gideon Köllner.
Dresden steht 2 Spieltage vor Schluss nun weiter über dem ominösen Strich. Das soll auch nach den abschließenden Duellen gegen Remagen-Sinzig und Heimbach-Weis-Neuwied (27. & 28. April) so bleiben.
Auf der Webseite der Schachbundesliga findet Ihr die Partien, Ergebnisse und Berichte vom Wochenende.