Punktspiele V & VI: TU II bezwingt den Angstgegner

 
 

Zwei TU-Teams befinden sich auf Aufstiegskurs, zwei Mannschaften liegen in Lauerstellung. Wie liefen die ersten beiden Punktspielrunden des neuen Jahrs auf SVS-Ebene?

Sechs Spiele, sechs Siege. So eindrucksvoll liest sich die Bilanz von TU II in der Sachsenliga. Angstgegner Coswig wurde deutlich mit 5,5:2,5 bezwungen, wobei Guntram ein rasanter Erfolg mit Schwarz und Dirk eine fantastische Königshatz gelang. Das Spiel gegen Bautzen verlief knapper als gedacht, dafür aber sehr unterhaltsam mit Nenads Kurzsieg in 7 (!) Zügen und einem Remis-Ende im Endspiel Turm, König +2 Bauern gegen Turm und König. Verfolger Chemnitz musste mittlerweile gegen Leipzig den ersten Zähler abgeben – Ebersbach lautet die nächste Aufgabe für den USV.

Gemischte Gefühle bei TU III: Das 4:4 gegen Striesen war ein kleiner Rückschlag, der Mannschaftssieg doch mehrfach zum Greifen nah. Ausgerechnet Striesen siegte jedoch am letzten Wochenende gegen Chemnitz, sodass die 3. nun aus eigener Kraft aufsteigen könnte, vorausgesetzt die letzten drei Spiele in der 1. Landesklasse werden gewonnen. Das liegt wiederum an einem 6:2 gegen Heidenau – einem packenden Match, in dem es nicht ein einziges Remis gab und das vielleicht etwas zu hoch ausfiel.

Merkwürdig friedlich war TU IV gegen Bannewitz gestimmt und bekam dafür eine verdiente Quittung, da das Match 3,5:4,5 verloren ging. Besser machte es die Vierte beim Gastspiel gegen TuR. Walter wollte dort mit aller Macht beweisen, dass ein Isolani seine Schwächen hat und wurde in einem irren Freibauern-Wettlauf mit einer glücklichen Springergabel belohnt, die dafür sorgte, dass die 4,5 Punkte diesmal auf TU-Seite blieben. In der 2. Landesklasse scheinen die Aufstiegs- und Abstiegsmessen bereits gelesen zu sein. Unsere vierte Mannschaft befindet sich im Mittelfeld.

Was geht noch für TU V in der 1. Bezirksklasse? 4:4 gegen Striesen und zuletzt spielfrei könnte man die Fünfte fast schon abschreiben, sollte es jedoch nicht tun. Als nächstes bekommt man es mit Spitzenreiter Traktor Priestewitz zu tun. Da wird sicher wieder bis zum bitteren Ende gekämpft! Die verjüngte Mannschaft stellt mit Kai (5/5), Julian (3/3) und Uwe (3/3) gleich drei Spieler mit 100 % – bei solch einer Erfolgsquote ist in den verbleibenden drei Runden doch einiges möglich.

Priestewitz besiegt, in Altenberg gewonnen. Für TU VI hängt der Schach-Himmel in der 2. Bezirksklasse momentan voller Geigen, obwohl man die Reise ins Osterzgebirge nur zu sechst antreten musste. Durch die beiden jüngsten Erfolge ist die Sechste nun punktgleich mit Spitzenreiter Heidenau. Womöglich bringen die kommenden beiden Runden gegen Striesen und eben den Tabellenführer schon eine kleine Vorentscheidung.

Bis 17.März ist jetzt erstmal Punktspielpause, dann steht wieder ein großer Heimspieltag mit mehreren Mannschaften am Weberplatz an.