DSB-Schachpokal: erst das Viertelfinale Endstation für TU

 
 

Am ersten März-Wochenende trat TU Dresden in der Zwischenrunde des DSB-Pokals an, für die erstmals die Qualifkation erreicht worden war. In Röhrnbach im Bayerischen Wald saßen IM Roven Vogel, FM Hans Möhn, Christoph Glinzer und Tim Oehl an den Brettern. TU hatte sich mit einem zweiten Platz im Sachsenpokal 2015 und einem Sieg in der Vorrunde des Deutschen Pokals qualifiziert und konnte mit einem Sieg ins Endrundenturnier der vier besten Pokalmannschaften Deutschlands einziehen!

Gegen die Vierermannschaft des sachsen-anhaltinischen Oberligakonkurrenten SG 1871 Löberitz gelang am Samsag mit einem 2,5:1,5-Sieg der Einzug ins Finale der Zwischenrunde. Hans und Tim gewannen, Roven spielte Remis, Christoph verlor leider.
Am Sonntag wartete ein noch härterer Brocken auf unser Team. Die Schachfreunde Deizisau aus der Nähe von Stuttgart, die im anderen Spiel dank Berliner Wertung mit einem 2:2 gegen den Gastgeber SV Röhrnbach weiterkamen. Sie spielen zwar ebenso in der Oberliga, traten aber zum Pokal mit dem ehemaligen Nationalspieler GM Rustem Dautov und drei IM an.
Trotz dieser starken Aufstellung hatte TU zumindest zeitweise die Chance auf ein 2:2 mit 4 Remisen, was einen Blitzentscheid bedeutet hatte. Allerdings standen gleich drei Spieler gedrückt, nur Roven erreichte ohne zwischenzeitliche Nachteile ein Remis. Wegen der Spielsituation lehnte Hans sogar ein Remisangebot von GM Dautov ab, musste sich aber später geschlagen werden. Auch Tim verlor, während Christoph (gegen einen IM) remis hielt – Der Endstand also 1:3 aus TU-Sicht.

Der Einzug unter die letzten Acht in Deutschland bedeutete für TU und besonders diese Mannschaft ohne Bundesligaspieler natürlich dennoch einen großen Erfolg. In der nächsten Saison ist der USV damit ohne den Umweg Sachsenpokal für den Deutschen Pokal qualifiziert.

Zur Seite des SV Röhrnbach: http://www.schach-roehrnbach.de/