Schachbundesliga: Erwartbare Niederlagen für den USV
Keine Punkte im März: In Rheinland-Pfalz hingen die Trauben zu hoch. Ohne Zählbares kehrte der USV Dresden von der Doppelrunde gegen Heimbach-Weis-Neuwied und Viernheim nach Hause. Auch gegen Düsseldorf und Solingen war TU chancenlos.
Gegen Gastgeber Heimbach-Weis-Neuwied gingen drei von vier Partien an den hinteren Brettern verloren. Einzig Roven Vogel stellte am 2. Brett seine starke Form unter Beweis und bezwang Martin Krämer – 3:5 der Endstand aus Dresdner Sicht.
Das Match gegen Vorjahresmeister Viernheim wurde eine klare Angelegenheit. Zu groß der Elo-Unterschied an allen Brettern, das Resultat von 1,5:6,5 so zu erwarten.
Bemerkenswert jedoch, dass der Dresdner Jens-Uwe Maiwald Großmeister Anton Korobov ein Remis abknöpfen konnte und auch Nachwuchs-Talent David Fruth ein Unentschieden gegen Nationalspielerin Dinara Wagner errang.
Auch nach dem Aufeinandertreffen mit dem designierte Meister Düsseldorfer SK und der SG Solingen stand Dresden mit leeren Händen da. Beim 1:7 gegen Düsseldorf holten nur Peter Michalik und Maximilian Neef zwei Remisen. Neefs halber Punkt war dafür ein echtes Ausrufezeichen: Dieser gelang ihm gegen Topscorer Javohir Sindarov, der bislang 10 Punkte aus 11 Partien einfuhr.
Beim 2:6 gegen die SG Solingen konnte dann Dresdens Jergus Pechac am Spitzenbrett gegen Max Warmerdam gewinnen. Weil ansonsten lediglich Jakov Loxine und Maximilian Neef halbe Zähler einheimsten, war der Endstand auch hier deutlich.
Die Saison der Schachbundesliga wird mit einer zentralen Endrunde abgeschlossen. Dann tritt TU gegen SF Bad Mergentheim, SK Doppelbauer Turm Kiel und den Hamburger SK an.