Über die Abteilung

Die Schach-Abteilung des USV TU Dresden ist eine von mehr als 30 Sportarten des zweitgrößten städtischen Sportvereins in Dresden.

Geschichte

1949 wurde die Abteilung Schach gegründet und 1986 mit der Sektion Schach der Ingenieurhochschule Dresden vereinigt. Im Jahr 2006 trat zudem die Schach-Abteilung des Dresdner SC 1898 mit einer Mannschaft in der Frauenbundesliga und 3 Herrenmannschaften dem USV TU Dresden bei.

Stand 2018

In dieser Saison starten wir mit 11 Nachwuchsmannschaften in den Altersklassen U10-U20. Ebenso gehen 7 Erwachsenenmannschaften an den Start. Dabei sind wir von der höchsten Spielklasse auf Bundesebene bis hin zur Bezirks-Ebene mit den Teams TU V und VI und Stadtliga mit der VII. Mannschaft vertreten. Die Frauenmannschaft stieg 2017 in die 2. Bundesliga auf, wo sie sich in der ersten Saison erfolgreich schlug und Dritter wurde.

Natürlich findet man Spieler von uns aber auch bei zahlreichen Nachwuchsturnieren, Open und sonstigen Schachveranstaltungen. Die aktuelle Mitgliederzahl liegt zwischen 120 und 130 und umfasst alle Altersgruppen zwischen 5 und 88 Jahren.

Unser Spiel- und Trainingsabend für Erwachsene ist der Montag, wo wir uns immer ab 19.30 Uhr treffen, seit dem Herbst 2017 im Tennisheim des USV auf der Andreas-Schubert-Str. unterhalb der Lukaskirche. Die Kinder und Jugendlichen treffen sich in verschiedenen Trainingsgruppen.

Aushängeschild – unsere Bundesligamannschaften aktuell und in der Vergangenheit

Die erste Herren-Mannschaft behauptet sich seit 2014 in der Schachbundesliga. 2008/2009 und 2011/2012 war TU nach dem Aufstieg nur mit Eigengewächsen jeweils sofort wieder abgestiegen, beim Wiederaufstieg verstärkte sie sich mit zahlreiche Großmeistern. Nach einem achten Platz in der Aufstiegssaison 2014/2015 und dem 9. Platz 2015/16 wurde sie letzte Saison verstärkt durch den besten deutschen Spieler Liviu-Dieter-Nisipeanu und die beste deutsche Spielerin Elisabeth Pähtz Siebter mit 17:13 Punkten, In der Saison 2017/18 wird das Ziel eines gesicherten Mittelfeldplatzes wieder erreicht, vor den letzten drei Spielen lag TU wieder auf Rang 7. Die Teilnahme an der höchsten deutschen Spielklasse wird durch die Unterstützung der Firma UKA Meißen möglich gemacht.

Am Spitzenbrett spielt GM Pawel Eljanow (Ukraine), der im Herbst 2015 im Halbfinale des Weltcups stand und damit auf Rang 13 der Weltrangliste rutschte. Weiter spielen im Team u.a. GM Zoltan Almasi (Ungarn), GM Liviu-Dieter Nisipeanu, GM Grzegorz Gajewski (Polen), GM Bartosz Socko (Polen), WGM Elisabeth Pähtz und GM Raj Tischbierek (Trainer der Frauen-Nationalmannschaft). Viele Dresdner bzw. sächsische Spieler gehören zur Mannschaft, nämlich GM Jens-Uwe Maiwald, IM Gernot Gauglitz, IM Iakov Loxine und IM Paul Hoffmann. Als letzte junge Spieler gaben IM Maximilian Neef, FM Hans Möhn und IM Roven Vogel ihr Debüt. GM Wolfgang Uhlmann, der in den 60ern und 70ern zu den 10 weltbesten Spielern gehörte, ist erst seit kurzem nicht mehr in der Bundesliga aktiv, gehört aber erfreulicherweise weiter unserem Verein an. Darüber hinaus tritt unsere 2. Mannschaft seit 2012/2013 in der Oberliga Ost A an.

Die vom DSC mitgebrachte Frauenbundesligamannschaft wurde im Zeitraum 2006-2009 übernommen. In dieser Zeit spielte sie weiter sehr erfolgreich und holte angeführt von Elisabeth Pähtz zunächst zwei Bronzeplätze, in der Saison 2008/09 sogar Silber. Da es an Sponsoren mangelte, löste sich die Mannschaft allerdings auf. Das Frauenschach wird vor allem dank des Engagements von Ina Gottschall im Amateur-Bereich weiter betrieben. Dabei gelang der Frauenmannschaft 2017 der Aufstieg aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga, wo sie sich in der ersten Saison erfolgreich schlug und Dritter wurde.

Nachwuchs

Sehr viel Freude haben wir mit unserem Nachwuchs. Als anerkannter Talentestützpunkt verbunden mit vielen weiteren Erfolgen auf Sachsen- und Bezirks-Ebene, wurde die Abteilung Schach des USV TU Dresden im Jahr 2006 mit dem “Grünen Band der Dresdner Bank”, einer der höchsten Auszeichnungen im deutschen Nachwuchssport, gewürdigt. 2011 wurde der USV TU Dresden aufgrund der Bewerbung der Abteilungen Schach und Orientierungslauf als einer von 6 Vereinen unter 355 Vorschlägen als Verein des Jahres 2011 nominiert.

Ende 2017 erreichte die U10-Mannschaft des USV TU den Deutschen Meistertitel, die U12 wurde Sechster. Schon 2015 und 2016 waren wir gleich mit drei Mannschaften bei der Deutschen Vereinsmeisterschaft in den Altersklassen U10 und U12 gestartet, dabei schlugen sich die U10-Sachsenmeister 2015 mit Platz 5 und die U12 2016 mit Platz 6 am besten. 2014 wurde das Team der U20 bei der DVM Neunter. Unsere Erfolge wurden 2017 mit dem 2. Platz in der Vereinswertung des JSBS (Jugendschachbund Sachsen) belohnt.

Viele große und kleine Erfolge konnten unsere Kinder und Jugendlichen auch in den Einzelwettbewerben erringen. Herausragend natürlich das Ergebnis von dem aus Siebenlehn zu uns gekommenen Roven Vogel, der im November 2015 U16-Weltmeister wurde. Große Erfolge selbst bei Weltmeisterschaften erreichte auch Filiz Osmanodja, die bei uns mit dem Schach angefangen hat und 2014  im südafrikanischen Durban den 2. Platz und damit die Silbermedaille in der U20w errang. Theo Gungl nahm 2015 an der WM der U14 teil, Vivien Nguyen 2016 an der WM der U10w. Bei den Sachsenmeisterschaften April 2018 siegte in der U12 Adam Lutz und in der U10 Caius Kempe.

Im Rahmen der Initiative „Beschäftigung mit Schach in Grundschulen“ betreuen wir jeweils eine Schach-AG an der 30.  Grundschule sowie an der Freien Evangelischen Schule.

Studenten

Als Verein TU freuen wir uns über die Teilnahme vieler Studenten, auch wenn sie nur zu unserem Vereinsabend kommen und ansonsten ihrem Heimatverein treu bleiben wollen.

Abteilungs- und Blitzschachturniere bereichern unser Vereinsleben und stehen sowohl Mitgliedern als auch interessierten Studenten und Gästen offen.

 

Nachfolgend findet man in unserer Presserubrik Artikel, die das Abteilungsgeschehen dokumentieren. Zu den berichtenden Medien gehören vor allem die Sächsische Zeitung, die Dresdner Neuesten Nachrichten, die Morgenpost und die ad rem.