Zwei Kantersiege, eine Meisterschaft und ein Rumpfteam

Eigentlich würde ich am liebsten mit der Meisterschaft der eigenen Dritten beginnen. Aber wenn das Bundesligateam ein sensationelles 7:1 einfährt, startet man auch damit gern den Spieltagsbericht.

Auch beim Schach ist Hamburg, hier der HSK ein Urgestein der Liga. Elomäßig waren die „nordischen Elbestädter“ zum Kampf gegen unsere Erste eher besser aufgestellt, vor allem an den hinteren Brettern, und hatte mit derselben Mannschaft am Vortag noch ein 4:4 gegen Schwäbisch Hall erreicht. Und doch punkteten gerade unsere hinteren Bretter alle voll, nämlich Roven Vogel, Maximilian Neef (gegen Ftacnik), Hans Möhn und Paul Hoffmann. Ein 7:1 wurde es letztlich durch noch zwei Siege an den Spitzenbrettern von Zoltan Almasi und Liviu-Dieter Nisipeanu und durch Remisen von Grzegorz Gajewski und Elisabeth Pähtz. Übersicht.

Am Samstag hatte es mit dem 4:4 bei Gastgeber SV Werder Bremen ein normales Ergebnis gegeben: Siege von Roven Vogel und Hans Möhn (die beiden Pokalhelden marschieren also), Remisen von Zoltan Almasi, Liviu Nisipeanu, Maximilian Neef und Paul Hoffmann. Mit 15:9 Punkten und dem 6. Platz steht die TU-Mannschaft vor de Abschlussrunde jedenfalls so gut wie noch nie in der Schach-Bundesliga da.

Nun zum Meisterteam: Kantersieg bringt der dritten Mannschaft den Aufstieg

Drei Mannschaftspunkte Vorsprung, acht motivierte Leute an Bord. Da sollte doch eigentlich nix mehr schief gehen mit dem Aufstieg der dritten Mannschaft. Das tat es auch nicht.
Genau wie die Hinfahrt nach Hoyerswerda verlief auch der Wettkampf reibungslos. An den Brettern 1 und 2 entschlossen sich Judit, die sich für die ruhigere Eröffnungsvariante entschied, und Siegbert, der seinen gewohnten Stellungstyp aufs Brett bekam, für schiedlich-friedliche Remisen.
Martins Gegner unterlief bereits in der Eröffnung ein erstaunlicher Lapsus. Auch Andreas stand schon nach wenigen Zügen klar auf Gewinn. Adam konnte an einer Stelle eine Figur des Gegners wegschnappen und brachte den Vorteil ins Ziel. Guntram entschied sich für eine Eröffnung mit Bauernopfer. Zurecht, da er hervorragendes Figurenspiel erhielt und in der Mitte des Bretts in die gegnerische Stellung einbrach. Damit war der Aufstieg bereits perfekt. Merlin auf eher skurrile Weise und Tilman (mit Königsangriff aus dem Nichts) erhöhten auf 7:1.
Damit spielt die Dritte nächstes Jahr in der Sachsenliga! Dort sitzt man neuen Gesichtern gegenüber, trifft mit Eiche Reichenbrand, oder dem SV Bannewitz aber auch auf alte Bekannte.

Bericht von Martin, danke!

Bei der Vierten lief schon im Vorfeld alles schief, viele Absagen und die Rotation der Mannschaftsführung war dabei sicher nicht dienlich. In Sebnitz trat man letztlich zu viert an, verlor 2,5:5,5 und man kann sich eigentlich nur bei den Sebnitzer Konkurrenten im Abstiegskampf entschuldigen. In der 2. Landesklasse sicherte sich Grün-Weiß II die Meisterschaft, Bischofswerda und vermutlich TuR steigen ab.

Erfolgreich wiederum die Fünfte mit einem 5:3 in Gersdorf-Möhrsdorf, auf dem fünften Platz ist die Fünfte sogar punktgleich mit dem aufstiegsberechtigten Zweitplatzierten Großschönau. In der Bezirksliga steht Leuben 2 als Meister fest.

TU 6 spielte 4:4 gegen den Tabellenletzten Lok 3 mit einer stark ersatzgeschwächten Mannschaft, in der z.B. Werner und Daniel an Brett 3 und 4 spielten mussten und Remisen holten! Ein Sieg gelang dem immer stärker werdenden Boris, Ina gewann kampflos. Auch hier in der Bezirksklasse gibt es eine Meisterschaft für Grün-Weiß (3.Mannschaft).