USV TU VI: Krimi in Königsbrück

Nachdem unsere Mannschaft in den ersten Punktspielen des öfteren mehr als einen Spieler an höhere Mannschaften abgeben musste, kämpften wir also gegen den Abstieg. Schon in der vorhergehenden Runde war es uns gelungen gegen Bernsdorf Punkte gut zu machen. Aber durch den Ausgang des vorgezogenen Kampfes Bernsdorf gegen Lok, den Lok für sich entscheiden konnte brauchten wir noch immer Punkte. Bei einem Sieg hätten wir uneinholbar die Abstiegszone verlassen, ein Unentschieden hätte uns zumindest noch Chancen gelassen.
So traten wir also heute verstärkt durch einige Jugendspieler in Königsbrück an. Es ging auch gut los. Sehr schnell wurde der Kampf an Brett 5 durch „Mister 100%“, Julian Meyer siegreich gestaltet. Nur wenig später folgte allerdings ein Verlustpunkt an Brett 6. David hatte nach gutem Spiel im Endspiel leider nicht den richtigen Plan. Aber Nicolas hat es wieder gut gemacht – 2:1 für uns. Auch Alexander hatte eine tolle Partie auf dem Brett. Ich hoffte schon auf einen Sieg.
Aber ein einziger unaufmerksamer Zug führte leider zum Partieverlust. 2:2 und die vorderen vier Bretter noch am spielen.
Caius stand ganz gut und hatte Angriff, Jan hatte auch keine sichtbaren Probleme nur Boris hatte einen Bauern weniger.
Ich hoffte ebenfalls noch auf ein Remis.
Caius brachte uns schließlich wieder mit einen Punkt in Vorteil. (Caius ist übrigens der zweite Mister 100%)
3:2 – Es fehlte noch immer mindestens 1 Punkt.
Leider gestaltete sich der Fortgang meines Spieles nicht positiv. Bauernendspiel mit gleichfarbigen Läufern und ich konnte das Einbrechen des gegnerischen Königs nicht verhindern. Ich sah unsere Felle schon davon schwimmen als es plötzlich von Brett 1 „Zeitüberschreitung“ tönte. Nun stand es 4:2. Mein Spiel war verloren und alle Hoffnung ruhte auf Boris. Wie sein Qualitätsgewinn Turm gegen Springer und zwei Bauern zustande kam, konnte ich nicht sehen. Auf alle Fälle standen die Dame und der Springer des Gegners gefährlich nahe bei Boris König, als Boris Dame plötzlich auf der Grundreihe des Gegners auftauchte und zweizügig Dauerschach drohte. Da sein Gegner nicht schnell genug seinerseits eine Drohung aufstellen konnte und das Dauerschach auch nicht verhindert werden konnte, trennte man sich Unentschieden und wir können der letzten Runde entspannt entgegensehen.