2 Siege für TU beim Bundesliga-Heimspieltag

So erfolgreich wie selten zuvor nach dem Aufstieg in die Schach-Bundesliga 2014 spielte der USV TU Dresden am Wochenende im heimischen Dresdner Rathaus. In zwei als ausgeglichen eingeschätzten Kämpfen siegten die Dresdner zweimal, sowohl gegen den SV Werder Bremen mit 5:3 als auch gegen den SV Mülheim Nord mit 5,5:2,5.

Gegen die leicht favorisierten Bremer lagen die Dresdner zwischenzeitlich mit 1:2 und 2:3 hinten. Dabei remisierten  Liviu-Dieter Nisipeanu und Grzegorz Gajewski, Zoltan Almasi wurde am Spitzenbrett von Laurent Fressinet am Königsflügel  sehenswert überrannt. Einem Sieg von Mateusz Bartel folgte eine Niederlage von Uwe Bönsch. Die Wende gelang in den letzten drei Spielen. Gernot Gauglitz vom Vereinssponsor UKA Meißen gewann erst eine Qualität, dann Bauern und schließlich die Partie. Raj Tischbierek verwertete im Turmendspiel seine Mehrbauern mit präzisem Spiel. Den Schlusspunkt setzte Roven Vogel mit Einsatz seines Läuferpaars im Königsangriff zum 5:3-Endstand.

Überraschend ungefährdet war der Sieg gegen den Ruhrgebietsverein Mülheim Nord, der nur etwas schwächer einzuschätzen war und am Samstag noch die Schachfreunde Berlin deutlich bezwungen hatte. TU siegte jedoch ohne Niederlage mit 5,5:2,5. Mateusz Bartel sorgte für die Führung, Raj Tischbierek baute sie mit einem Angriffssieg aus. Grzegorz Gajewski blieb auch beim Stand von 4,5:2,5 in einem trockenen scheinenden Turm-Leichtfigur-Endspiel gegen Nationalspieler und Endspiel-Koryphäe Daniel Fridman motiviert und gewann ebenfalls. Remis spielten Almasi, Nisipeanu, Maximilian Neef, Bönsch und Gauglitz.

Unsere Erste verbesserte sich damit von Platz 11 auf Platz 7 (wenn man 6:4 Punkte besser einstuft als 6:6 von Werder Bremen). Am nächsten Spieltag Anfang Februar könnte der Aufwärtstrend bei Aufsteiger und Gastgeber Düsseldorfer SK weitergehen. Gegen die viertplatzierte SG Solingen (10:2 Punkte) sind die Elbstädter dann aber deutlich Außenseiter.

Dank für die Ausrichtung besonders an Jakow Loxine und Paul Hoffmann, sowie an die Stadt Dresden zur Möglichkeit der Durchführung im Festsaal des Rathauses!